in den Städtischen Kindergärten
Hauptbereich
Mit allen Sinnen die Welt entdecken.
Um die Welt entdecken zu können, ist eine gute Beziehung zwischen Kind und Erzieherinnen und Erzieher Voraussetzung.
Die ersten sechs Lebensjahre eines Kindes sind von besonderer Bedeutung, denn erste Entwicklungsschritte der emotionalen und sozialen, motorischen, wie auch kommunikativen und kognitiven Kompetenzen werden erreicht. Die erste Hürde im sozialen und emotionalen Bereich ist meist der erste Übergang, von der Familie in den Kindergarten, deshalb wird dieser individuell auf jedes Kind angepasst.
Wir sehen den Kindergarten als einen Ort der Geborgenheit, des Erlebens und des Lernens. Ein grob strukturierter Tagesablauf, Wochenrhythmus und der Jahreskreis dienen als Rahmen, der Ihren Kindern Orientierung, Sicherheit, Beständigkeit und Stabilität vermittelt. Jedes Kind mit seiner eigenen Persönlichkeit und seinem eigenen Entwicklungstempo steht im Mittelpunkt unserer Arbeit, sowie der situationsorientierte Ansatz und das Wahr- und Ernstnehmen des Autonomiebestrebens jedes einzelnen Kindes. Bei den pädagogischen Angeboten berücksichtigen wir deshalb die sensiblen Phasen, Bedürfnisse, Interessen und den Entwicklungsstand der Kinder.
Bei unserer Arbeit im Kindergarten sind alle Betroffenen aktive Gestalter und Akteure ihrer Umwelt. Wir sehen das Kind von seinem Wesen her als grundsätzlich aktiv, neugierig und interessiert an. Daraus folgen Prinzipien für die Nutzung und Gestaltung des Kindergartengeländes, für Alltagsorganisation und Zeitplanung, für Zuständigkeiten und Zusammenarbeit. Kinder brauchen daher nicht unentwegt von den Erziehern motiviert und angespornt werden. Wichtiger ist vielmehr eine gut vorbereitete Umgebung, d. h. anregende Raumgestaltung, gute Ausstattung und ausreichende Spiel-, Verbrauchs- und Beschäftigungsmaterialien, so dass Kinder eigenständig Erfahrungen und Lernprozesse organisieren können. Wir verfügen über Raum- und Spielangebot, das wir, aufgrund von Beobachtungen, flexibel den Bedürfnissen der Kinder anpassen. Durch regelmäßige Bedarfsermittlung werden Mittel und Ressourcen geplant, bereitgestellt und wertschätzend eingesetzt.
Die Sprachentwicklung, ebenso wie die körperliche Pflege haben eine besondere Gewichtung im Alltag, weshalb alles sprachlich begleitet wird, Körperteile benannt und Emotionen beschrieben werden, um für eine gesunde seelische und körperliche Entwicklung zu sorgen.








